Eierstockerkrankungen   

Eierstockerkrankungen können gutartig und bösartig sein und kommen in jedem Lebensalter der Frau vor.

Der Eierstockkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung der Genitalorgane der Frau nach Gebärmutterhalskrebs und Gebärmutterschleimhautkrebs. Etwa 15 von 1.000 Frauen erkranken pro Jahr und etwa 7.000 Frauen sterben jährlich  daran.

Symptome

können fehlen; es können aber auch folgende Beschwerden vorhanden sein:

  • Blutungsstörungen
  • Unterbauchschmerzen
  • Bauchumfangszunahme
  • Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen

Risikofaktor

Die häufigsten Erkrankungen treten bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Aber auch jüngere Frauen können an Eierstockkrebs erkranken.

Vorsorge

Die regelmäßige Wahrnehmung der Krebsvorsorge beim Frauenarzt/ärztin, die den zytologischen Abstrich und die vaginale und rektale Tastuntersuchung umfasst, ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme.

Darüber hinaus sollten Sie bei unklaren Beschwerden, wie oben beschrieben, Ihren Frauenarzt/ärztin aufsuchen um diese abklären zu lassen.

Diagnostik

Die Tastuntersuchung kann nicht in allen Fällen Veränderungen erfassen. Ihre Aussage ist außerdem eingeschränkt bei Übergewicht, Voroperationen und anatomischen Besonderheiten.

Nur durch einen vaginalen Ultraschall lassen sich frühzeitig Veränderungen erkennen.

In Verdachtsfällen können auch weitergehende röntgenologische (Computertomografie) Untersuchungen oder Kernspintomografie zur Diagnostik eingesetzt werden. Dies sind keine Routinemaßnahmen der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen.

Wir bieten Ihnen eine vaginale Vorsorge-Ultraschall-Untersuchung im Rahmen Ihrer Vorsorgeuntersuchung auf eigene Leistung an.